Vorstellung

995/110G
- Seltene Handwerkskünste
Handaufzug

Taschenuhr mit Handgravur und Email.

Die Szenerie eines Rezitals mit Sängerin und Cembalist schmückt die Rückseite dieses Einzelstücks aus Weißgold auf ungewohnte, innovative Weise durch das Kombinieren zweier altüberlieferter Dekorationstechniken.

Der Hintergrund mit Abbildung der Victoria Hall in Genf wurde im Relief graviert und mit Grand Feu-Email beschichtet, einige Bereiche mit transparentem Email (18 Emailfarben und 15 Brenngänge bei Temperaturen über 800°C). Mit Stichel und Treibwerkzeug schuf der Meistergraveur die beiden Figuren und das Instrument aus dünnem Weißgold. Dann modellierte er mit dem Stichel die Details der Gesichter, Kleider und Möblierung „en ramolayé“. Alles in allem erforderte das Dekorieren des Gehäusebodens mit Gravieren und Emaillieren mehr als 350 Arbeitsstunden. Das Weißgold-Zifferblatt wurde von Hand graviert und dann mit einer imaginären Partitur emailliert. Der Rand des Gehäusebodens, die Lünette und der Bügel sind mit Gravuren verziert.

Zu dieser Taschenuhr gehört ein handgefertigter Weißgold-Uhrenständer auf einem ovalen Sockel aus Makassar-Ebenholz mit einem Granat-Cabochon (0,42 ct.).

Sie birgt das Kaliber 17’’’ LEP PS mit Handaufzug und kleiner Sekunde.

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Kaliber

17''' LEP PS
Handaufzug

Patek Philippe Kaliber 17''' LEP PS - Vorderseite
Vorderseite Rückseite

17''' LEP PS
Handaufzug

Durchmesser: 38.65 mm. Höhe: 3.8 mm. Einzelteile: 137. Brücken: 7. Rubine: 18. Gangreserve: Min. 50 Std. Unruh: Schraubenunruh. Frequenz A/h: 18.000 (2.5 Hz). Spirale: Breguet.

Savoir-faire

Seltene Handwerkskünste
Der Graveur

Das vorrangige Werkzeug des Graveurs ist der … Stift. Natürlich denken wir unwillkürlich an den Gravierstichel (kurz Stichel genannt)  bzw. an einen der Stichel aus dem breiten Sortiment, das er stets griffbereit hat – die Zahl und Vielfalt der Stichel an seiner Werkbank ist wirklich beeindruckend. Wie der Füllfederhalter für den Schriftsteller ist der Stichel so etwas wie die natürliche Verlängerung der Hand dieses Künstlers. Das Werkzeug kann zugespitzt, abgeflacht oder gerundet sein, doch stets ist es scharf geschliffen und dringt in das Material ein, um winzige Späne herauszuschneiden und Linien oder Bögen mit unterschiedlich tiefen Furchen abzutragen.

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