Die Gondolo - Das einzigartige Vermächtnis
7041R-001
2011

Diese Folge behandelt das einzigartige Vermächtnis der Gondolo; von den Anfängen in Brasilien im ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu der vom Art Déco inspirierten Kollektion unserer Zeit.

Die heutigen Gondolo Kollektionen für Damen und Herren widerspiegeln die unterschiedlichen Gehäuseformen aus diesen Epochen der Manufakturgeschichte.

Kollektion Gondolo

Ursprung der Gondolo

Ursprung der Gondolo

Die Gondolo Kollektion wurde nach dem berühmten Wiederverkäufer Gondolo & Labouriau in Rio de Janeiro benannt, mit dem Patek Philippe zwischen 1872 und 1927 sehr enge und erfolgreiche Geschäftsbeziehungen unterhielt.

Die enge Verbindung gipfelte in der Kreation von Zeitmessern, die eigens für den brasilianischen Wiederverkäufer entworfen wurden und den Namen „Chronometro Gondolo“ trugen. Die Kollektion umfasste ursprünglich nur Taschenuhren, bevor in den 1920er Jahren auch erste Armbanduhren auftauchten.

Als Europa in schwierige Zeiten taumelte und sich der 1. Weltkrieg ankündigte, wurde fast ein Drittel der gesamten Patek Philippe Produktion allein über Gondolo & Labouriau verkauft.

Die Verkaufszahlen waren so eindrücklich, dass ‘Patek’ in Brasilien zum Synonym für die Uhr schlechthin wurde; man kaufte nicht eine Uhr, sondern eine Patek, selbst wenn sie keine Patek Philippe war.

Chronometro Gondolo Taschenuhren (um 1900)

Die Gondolo - Das einzigartige Vermächtnis
Chronometro Gondolo
Inv. P-187 (1905), Patek Philippe Museum

Chronometro Gondolo Taschenuhren (um 1900)

Die Chronometro Gondolo Taschenuhren zeigten die Stunden, Minuten und Sekunden und besaßen manchmal ein 24-Stunden-Zifferblatt oder Chronographen-Funktionen.

Im Lauf der Jahre wurden sie in neun verschiedenen Größen gefertigt (im Uhrmachermaß von 10 bis 22 Linien) und zeichneten sich vor allem durch ihre Einfachheit und Anspruchslosigkeit aus.

F. Santinis Patek Walzer komponiert für Gondolo & Labouriau (1912)

F. Santinis Patek Walzer komponiert für Gondolo & Labouriau (1912)

Zur Feier der langjährigen Beziehung von Patek Philippe zu Gondolo & Labouriau wurde an Gondolo Gang Club-Anlässen F. Santinis ‘Patek Walzer’ (von ca. 1912) gespielt.

Chronometro Gondolo Uhrwerk-Sonderanfertigung (um 1900)

Die Gondolo - Das einzigartige Vermächtnis

Chronometro Gondolo Uhrwerk-Sonderanfertigung (um 1900)

Von allen technischen Merkmalen, die ein Uhrwerk aufweisen musste, um offiziell als ‚Chronometro Gondolo‘ zu gelten, war das Räderwerk aus 9 Karat Gold das augenfälligste.

Zweites Merkmal war die Forderung nach einem Ebauche (Rohwerk), das auf einer Zeichnung von Jean-Adrien Philippe (1815-1894) basierte und am 13. Januar 1891 in den USA patentiert wurde.

Gondolo Armbanduhren aus den frühen 1920er Jahren

Die Gondolo - Das einzigartige Vermächtnis
Chronometro Gondolo
Inv. P-663 (1921), Patek Philippe Museum

Gondolo Armbanduhren aus den frühen 1920er Jahren

Die Chronometro Gondolo Armbanduhren waren überschwänglicher als die Chronometro Gondolo Taschenuhren.

Dies galt besonders für die Jazz-Epoche, als Gehäuse rund, quadratisch, rechteckig, tonneauförmig oder von ‘Carré Cambré’-Kissengestalt sein konnten.

Chronometro Gondolo Uhren im Patek Philippe Museum Genf

Die Gondolo - Das einzigartige Vermächtnis
Inv. P-527 (1905), Patek Philippe Museum

Chronometro Gondolo Uhren im Patek Philippe Museum Genf

Einige der historischen Chronometro Gondolo Taschenuhren und Armbanduhren aus den frühen 1920ern, die diesen integralen Aspekt des Manufaktur-Vermächtnisses repräsentieren, können im Patek Philippe Museum in Genf betrachtet und bewundert werden.

Twenty~4 Kollektion Ref. 4910 und Ref. 4920

Ref. 4824J
Ref. 4824J
(1993)
Ref. 4920R
Ref. 4920R
(Aktuelle Kollektion)

Twenty~4 Kollektion Ref. 4910 und Ref. 4920

Die Gondolo Damenarmbanduhr diente als Inspiration zur Twenty~4 Kollektion, die ihr Vorbild zeitgemäß interpretierte. 

Dies zeigt sich besonders augenfällig bei den Gondolo Uhren Ref. 4824 und Ref. 4925 von 1993, deren Design die 1999 lancierte erste Twenty~4 Kollektion unübersehbar inspiriert hat.

Gondolo Haute Joaillerie Ref. 7099

Inv.P-1322
Inv.P-1322
(1921)
Ref. 7099G
Ref. 7099G
(Aktuelle Kollektion)

Gondolo Haute Joaillerie Ref. 7099

Die Gondolo Haute Joaillerie Ref. 7099G besitzt ein handguillochiertes und mit 367 Diamanten besetztes Goldzifferblatt, einen bombierten Saphirglasboden und das Handaufzugs-Kaliber 25-21 REC. Als Inspiration diente die tonneau-förmige Chronometro Gondolo in Gelbgold von 1921.

Gondolo Ref. 7041 und Gondolo Haute Joaillerie Ref. 7042

Inv.P-1023
Inv.P-1023
(1923)
Ref. 7041R
Ref. 7041R
(Aktuelle Kollektion)
Ref. 7042/100G
Ref. 7042/100G
(Aktuelle Kollektion)

Gondolo Ref. 7041 und Gondolo Haute Joaillerie Ref. 7042

Die klassische Gondolo Ref. 7041R mit kleiner Sekunde und die Gondolo Haute Joaillerie Ref. 7042 besitzen beide ein Uhrwerk mit Handaufzug und ein Gehäuse in Kissenform.

Die Ref. 7042 trägt einen Edelstein-Vollbesatz von der Lünette bis zum Armband, während die Ref. 7041 ein klassisches Art Déco-Design präsentiert.

Beide Uhren inspiriert durch die Ref. 176 209 von 1923.

Gondolo Serata, Ref. 4972

Die Gondolo - Das einzigartige Vermächtnis
Ref. 4972/1G
(Aktuelle Kollektion)

Gondolo Serata, Ref. 4972

Eines der augenfälligsten Merkmale der Gondolo Serata Ref. 4972G ist ihr handguillochiertes Perlmutt-Zifferblatt.

Der Name „Serata“ (italienisch für Abend) beschreibt selbsterklärend eine elegante Damen-Abenduhr.

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